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Briefzentrum Härkingen

Briefzentrum Härkingen - hier ist die Halle im Bau
Baustellenleitung Briefzentrum Härkingen
Briefzentrum Härkingen - die Halle ist fertiggestellt
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
Wareneingang - Hier werden die Sammelbehälter aufgegeben
Fördertechnik Briefzentrum Härkingen Baustellenleitung
Pufferstrecken für Sammelbehälter
Fördertechnik Bauleitung Briefzentrum Härkingen
Rutschen für Zeitungspakete und kleine Päckchen

Daten:

  • Fertigstellung: Nov. 2008 (Beginn Inbetriebnahme)
  • Bauzeit: 24 Monate

Beteiligte:

  • Bauherr: Schweizerische Post
  • Auftraggeber: Gilgen Logistics AG

Volumen:

  • 15 Mio. CHF / 10 Mio. EUR (Anteil Gilgen Logistics AG)
  • überbaute Hallenfläche ca. 265m x 172m
  • Anzahl sortierte Briefe ca. 5,9 Mio. Sendungen pro Tag

Tätigkeit fdds:

  • Baustellenleitung Fördertechnik
  • August 2006 bis März 2008

Gewerke:

  • Hochregallager Europaletten
  • Stahlbühnen
  • Fördertechnik

Kennzahlen:

  • 1020 Lagerplätze á 1 to. Tragfähigkeit im Hochregallager
  • 410 to. konstruktiver Stahlbau (Stahlbühnen)
  • 4040 m horizontale Fördertechnik
  • 14 Heber / Lifte
  • 83 Funktionselemente (Regalbediengeräte, Verschiebewagen, Drehtische, Eckumsetzer etc.)
  • 886 Elektromotoren
  • 2400 Lichtschranken, Lichttaster etc.

Referenzblatt

  • Zum Ausdrucken dieser Seite laden Sie sich bitte das zugehörige Referenzblatt im PDF-Format hier herunter (627 kB).

Die Neukonzeption der Briefverarbeitung gehört zu den wichtigsten Projekten der Schweizerischen Post. Dazu werden im Projekt REMA (Reengineering Mailprocessing) die 18 bisherigen Briefzentren durch 3 neue, hochautomatisierte Zentren ersetzt.

Die Gilgen Logistics AG hatte den Auftrag den innerbetrieblichen Transport von Sammelbe­hältern (SB) (100 kg Leergewicht, 500 kg Gesamtgewicht) zu organisieren. Dazu wurde ein Rollcontainersystem geplant, um im Wareneingang die SB vom LKW zu übernehmen, zu entladen und zwischenzulagern. Nach der Verarbeitung der Briefe müssen im Warenausgang genügend SB zur Beladung und anschließender Verladung zur Verfügung stehen. Die Kapazität der Gesamtanlage erlaubt mit 70 Andockrampen, 1950 LKW- und PKW-Fahrten und 13 Zügen die Sortierung von ca. 5,9 Mio. Briefen pro Tag.

 

Ins Gebäude integriert ist die Document Services AG (DSAG), eine Konzerngesellschaft der Schweizerischen Post. Die DSAG druckt für Großkunden Gehaltsabrechnungen, Werbebeilagen, Telefonrechnungen etc., die zum gewünschten Zeitpunkt in den normalen Briefversand einsortiert oder als Palettware versandt werden.

Zur Zwischenlagerung von fertigen Drucksachen oder Spezialpapieren wurde ein Hochregallager mit zugehöriger Ein- und Auslagerung erstellt. Die Paletten können ein Gewicht bis zu 1 to. haben und werden vor der Einlagerung vermessen und gewogen.

Eine weitere Förderanlage dient der Sortierung von Sackware, Päckchen und Zeitungspaketen. Diese werden über 15 Rutschen den verschiedenen Postleitzahlenbereichen zugeordnet.

 

Die fdds Bau-Management GmbH hat die gesamte Baustellenleitung für die Gilgen Logistics AG übernommen. Dazu gehörten u.a. die Führung sämtlicher Nachunternehmer auf der Baustelle für die mechan. Montage, die elektr. Montage und die Software-Implementierung. Regelmäßige Terminkontrollen wurden intern und extern mit dem Bauherrn durchgeführt. Angefallene Mehr- oder Minderkosten, sowohl gegenüber den Nachunternehmern als auch gegenüber dem Kunden, wurden dokumentiert und verhandelt.

Bei besonderen logistischen Transport- und Montageproblemen wurde den Kollegen in den anderen Briefzentren Hilfestellung geleistet.

Durch einen Brand wurde die Inbetriebnahme des Gebäudes um ca. 6 Monate verzögert und ein umfangreiches Krisenmanagement erforderlich gemacht. Absprachen mit Sachverständigen der Versicherung gehörten auch zum Aufgabengebiet der fdds Bau-Management GmbH.

Ein Video der Gilgen Logistics AG

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Link zur Gilgen Logistics AG

Dieses Video zeigt die Funktion eines Briefzentrums hier am Beispiel des BZ Zürich-Mülligen. Der grundsätzliche Aufbau der Briefzentren ist an allen drei Standorten gleich. Die Zentren unterscheiden sich nur im Detail.

Zürich-Mülligen war ein Umbau eines bestehenden Gebäudes. Das Gebäude wurde im Inneren komplett erneuert. In der dann leeren Halle wurde anschließend die neu konzipierte Fördertechnik eingebaut. Hier als Sonderfall über drei Etagen.

Die beiden anderen Zentren in Härkingen und Eclépens sind Neubauten "auf der grünen Wiese" und wurden speziell für das moderne Konzept entworfen. Das Briefzentrum Härkingen hat das grösste Einzugsgebiet und ist demzufolge auch das grösste Briefzentrum.

Wir danken der Gilgen Logistics AG für die Möglichkeit dieses Video zeigen zu können. Für weitere Informationen zur Gilgen Logistics AG folgen Sie bitte dem Link.

Die Schweizerische Post hat ein weiteres Video veröffentlicht. Hier ist die Systematik der Briefverarbeitung am Beispiel des Briefzentrums Zürich-Mülligen dargestellt. Dazu folgen Sie bitte diesem externen Link Film REMA «Das Briefzentrum Zürich-Mülligen in Betrieb».

Weitere Bilder

410 to Stahlkonstruktion
Baustellenleitung Briefzentrum Härkingen
Eine 3m hohe zusätzliche Ebene in der Halle.
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
Hier werden später die Sammelbehälter eingelagert.
Fördertechnik Briefzentrum Härkingen Baustellenleitung
Teilweise ist die Stahlbühne als steigende oder fallende Ebene angelegt
Fördertechnik Bauleitung Briefzentrum Härkingen
belegt mit Gitterrosten.
Baustellenleitung Briefzentrum Härkingen
Ein Hochregallager mit 1.020 Lagerplätzen.
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
Die Document Service AG lagert hier fertige Drucksachen.
Fördertechnik Briefzentrum Härkingen Baustellenleitung
Jeder Lagerplatz kann mit 1 to. belastet werden.
Fördertechnik Bauleitung Briefzentrum Härkingen
Der Wareneingang - hier werden die LKW entladen.
Baustellenleitung Briefzentrum Härkingen
Die Sammelbehälter werden auf die Förderbänder geschoben.
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
Die Sammelbehälter werden ausgerichtet und automatisch entladen.
Fördertechnik Briefzentrum Härkingen Baustellenleitung
Nach der automatischen Entladung werden sie den Puffern zugeführt.
Fördertechnik Bauleitung Briefzentrum Härkingen
Ein Zusammenspiel von Motoren, Sensoren und Förderbändern.
Baustellenleitung Briefzentrum Härkingen
Über Heber und Lifte erfolgt der vertikale Transport.
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
Hier werden die Sammelbehälter eingelagert . . .
Fördertechnik Briefzentrum Härkingen Baustellenleitung
. . . und am Warenausgang zeitgerecht wieder zugeführt.
Fördertechnik Bauleitung Briefzentrum Härkingen
Das fertige Gebäude.
Bauleitung Fördertechnik Briefzentrum Härkingen
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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